UNTERNEHMEN GRÜNDEN, ERWERBEN, ÜBERTRAGEN

Mit einer Idee fängt es an. Oder einem Angebot. Eine geschäftliche Chance tut sich auf und Sie wollen ein Unternehmen gründen. Viele Fragen werden dann auf Sie zukommen: Wie finanziere ich meines Geschäftsidee, was ändert sich für mich bei Steuern und Versicherungen, wie finde ich die passenden Mitarbeiter usw.?

Denn die Wahl der richtigen Rechtsform ist vielfach entscheidend für die anderen genannten Fragen. Hier hilft Ihnen Ihr Notar.

Mit seiner Hilfe können Sie das rechtliche Gewand für Ihr künftiges Unternehmen maßschneidern. Sie haben dabei die Wahl zwischen einer Vielzahl von Rechtsformen. Ob Sie als Einzelperson Ihr Unternehmen selbst schultern oder mit Geschäftspartnern einen neuen Unternehmensträger gründen, Ihr Notar berät Sie über die rechtlichen Rahmenbedingungen und Voraussetzungen.

Schon die Auswahl an Rechtsformen ist groß. Sie können sie zudem individuell zuschneiden und manche sogar kombinieren. Die bekannteste Mischform ist die GmbH & Co. KG, welche die Vorteile einer Kapitalgesellschaft (Haftungsbeschränkung) mit denen einer Personengesellschaft (weitgehend freie Gestaltung des Gesellschaftsvertrages, u. U. auch Besteuerung) vereint.

Sie wollen nicht bei Null anfangen, sondern ein bestehendes Unternehmen übernehmen oder sich daran beteiligen? Auch dafür gibt es verschiedene Wege. Was für die Gründung gilt, gilt auch hier: Die Struktur muss passen. Sie kann für die Übernahme und Beteiligung angepasst werden.

Die Unternehmensnachfolge ist ein Sonderfall der Übertragung eines Unternehmens oder der Gesellschafterrechte an einem Unternehmensträger entweder durch entsprechende erbrechtliche Regelungen im Testament, durch Schenkung, vorweggenommene Erbfolge oder Verkauf. Den richtigen Weg zu finden, ist nicht nur rechtlich und steuerlich, sondern auch wirtschaftlich und emotional eine Herausforderung.

Unternehmensführung ist Verantwortung: für sich und für andere. Schon bei der Gründung oder der Übernahme eines Unternehmens muss vorgesorgt werden, damit ein Unglück nicht zur Katastrophe wird.

Für den Unternehmer ist entscheiden, dass alle Rechtsverhältnisse juristisch und von der steuerlichen Gestaltung aufeinander abgestimmt sind. Ein Ehevertrag mit der Vereinbarung von Gütertrennung kann Pflichtteilsquoten verändern und Steuerfreibeträge verschenken, ohne noch einen besonderen inhaltlichen Zweck zu haben. Eine Nachfolgeklausel im Gesellschaftsvertrag kann den Kreis möglicher Unternehmensnachfolger eingrenzen und ein ansonsten einwandfreies Testament wirtschaftlich aushebeln. Bringen Sie deshalb alle Unterlagen zu Ihrem Gespräch bei Ihrem Notar mit, damit dieser Regelungsbedarf erkennen, Sie warnen und mit Ihnen und den weiteren Betroffenen eine gute Lösung erarbeiten kann.